Screenshot der Kalorien-Tracking-App Yazio: Tagesübersicht mit 1’335 gegessenen Kalorien, 347 verbleibenden Kalorien und Makronährstoff-Balken für Kohlenhydrate, Eiweiss und Fett.

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Dieser Artikel enthält Werbung YAZIO. Die Inhalte und meine persönliche Meinung, die ich in diesem Beitrag wiedergebe, wurden dadurch nicht beeinflusst.

Abnehmen klingt oft kompliziert: Low Carb, Keto, Intervallfasten, Clean Eating – die Liste an Diäten ist lang. Dabei basiert Gewichtsabnahme letztlich auf einem einfachen Prinzip: Wer über einen längeren Zeitraum weniger Kalorien zu sich nimmt, als der Körper verbraucht, nimmt ab.

Ich selber sage immer, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss, um ein Kaloriendefizit zu erreichen.

In meinem Fall ist aber eines klar: Ich werde mein Leben lang auf meine Ernährung achten müssen. Dieses Thema wird mich immer begleiten. Deshalb suche ich für mich einen Weg, den ich langfristig durchziehen kann.

Ich habe diverse Diäten hinter mir und weiss zum Beispiel, dass ich ein Programm wie Metabolic Balance nicht ein Leben lang durchziehen kann oder will. Ich möchte Schokolade essen können. Ich möchte Pasta essen können. Ich möchte Ausnahmen geniessen können. Genau hier setzt das Kalorien tracken an.

Wenn dich generell interessiert, welche Dinge mir beim Abnehmen geholfen haben, kannst du auch meinen Artikel „Abnehmen ohne Extreme: Mein Weg zu mehr Leichtigkeit“ lesen.

Warum Kalorien tracken beim Abnehmen helfen kann

Am Ende geht es beim Abnehmen immer um die Energiebilanz: Kalorien rein versus Kalorien raus. Eine Kalorien-Tracker-App kann dabei helfen, einen Überblick zu bekommen und besser zu verstehen, wie viel Energie man tatsächlich zu sich nimmt.

Ich tracke meine Kalorien mit einigen Unterbrüchen schon seit 2015. Verschiedene Apps habe ich in dieser Zeit ausprobiert. Seit ungefähr zwei Jahren nutze ich jedoch hauptsächlich Yazio. Der Wechsel kam damals zustande, weil auch einige Freunde die App genutzt haben.

Was mir daran besonders gefällt: Die Anwendung ist einfach, übersichtlich und motivierend aufgebaut. Ich habe Yazio bereits über ein Jahr lang genutzt, bevor überhaupt eine Zusammenarbeit entstanden ist – und war schon damals begeistert davon.

Heute nutze ich Yazio Pro und würde es auch ohne Zusammenarbeit jederzeit weiterverwenden.

Bewusstsein statt Verzicht

Einer der grössten Vorteile beim Kalorien tracken ist das gesteigerte Bewusstsein für das eigene Essverhalten. Viele Menschen unterschätzen, wie viele Kalorien sie tatsächlich zu sich nehmen. Besonders Snacks, Getränke oder kleine Ausnahmen summieren sich schnell, ohne dass man es wirklich merkt.

Kalorien zu tracken bedeutet aber nicht automatisch, weniger zu essen. Vielmehr bedeutet es, informierter zu essen. Mit der Zeit erkennt man besser, welche Lebensmittel wirklich satt machen, wo sich versteckte Kalorien befinden und welche Essgewohnheiten einen vielleicht unbewusst sabotieren.

Mir persönlich hilft dabei die Übersicht in der App. In Yazio sehe ich auf einen Blick, wie viele Kalorien ich bereits gegessen habe und was für den Tag noch offen ist. Oft plane ich meine Mahlzeiten sogar schon einen Tag im Voraus. Gerade weil ich häufig Meal Prep mache, ist das für mich relativ einfach. So kann ich auch bewusst etwas Süsses einplanen und weiss trotzdem, dass ich in meinem Kalorienrahmen bleibe.

Abnehmen ohne Verbote

Ein grosser Vorteil vom Kalorien tracken im Vergleich zu vielen klassischen Diäten ist für mich, dass es keine grundsätzlich verbotenen Lebensmittel gibt. Theoretisch passt jedes Lebensmittel in den Tag, solange es in die Kalorienbilanz eingebaut werden kann.

Das macht das Abnehmen im Alltag deutlich einfacher. Man kann weiterhin mit Freunden essen gehen, Einladungen annehmen oder auch mal spontan etwas geniessen, ohne gleich das Gefühl zu haben, eine Diät „gebrochen“ zu haben.

Statt zu denken „Das darf ich nicht essen“, frage ich mich eher: Wie passt das in meinen Tag?

Wenn ich zum Beispiel schon länger Lust auf ein Nussgipfel habe, dann gönne ich mir diesen auch. Ich plane meinen Tag dann entsprechend, damit er in meine Kalorien passt. Und manchmal darf es auch einfach eine Ausnahme sein. Dann weiss ich aber auch bewusst, dass sich das vielleicht kurzfristig auf der Waage zeigen kann. Für mich gehört auch das zu einem entspannten Umgang mit dem Thema Ernährung.

Individuell und flexibel

Jeder Körper funktioniert anders. Genau deshalb empfinde ich Kalorien tracken als sehr hilfreich, weil es sich gut an das eigene Leben anpassen lässt.

Der persönliche Kalorienbedarf hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von Körpergrösse, Gewicht, Muskelmasse und Aktivitätslevel. In meinem Fall ist mein Grundumsatz relativ tief, was unter anderem daran liegt, dass ich sehr klein bin. Das habe ich auch bei verschiedenen Messungen festgestellt, teilweise unter ärztlicher Aufsicht.

Deshalb ist es für mich besonders wichtig, Bewegung in meinen Alltag einzubauen. Gleichzeitig muss man sich bewusst sein, dass Berechnungen zum Grundumsatz immer nur eine Annäherung sind. Egal ob man eine Webseite nutzt, eine Körperanalyse-Waage oder eine professionelle Messung – es wird immer ein geschätzter Wert bleiben. Trotzdem kann diese Orientierung sehr hilfreich sein, um den eigenen Kalorienbedarf besser einschätzen zu können.

Messbare Fortschritte statt Rätselraten

Ein weiterer Vorteil beim Kalorien tracken ist, dass man mit konkreten Zahlen arbeitet statt mit Vermutungen. Gerade wenn das Gewicht einmal stagniert oder die Motivation nachlässt, kann das sehr hilfreich sein.

Man kann dann besser nachvollziehen, ob das Kaloriendefizit wirklich eingehalten wird oder ob vielleicht Anpassungen sinnvoll sind. Manchmal reicht es schon, die Kalorien leicht anzupassen oder etwas mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Mir persönlich ist dabei wichtig, nicht zu stark mit den Kalorien runterzugehen. Der Grundumsatz sollte möglichst abgedeckt sein, damit der Körper weiterhin ausreichend Nährstoffe bekommt und der Stoffwechsel nicht unnötig herunterfährt.

Nährstoffe besser verstehen

Was ich am Kalorien tracken ebenfalls spannend finde, ist der Lerneffekt in Bezug auf Nährstoffe. Lange Zeit habe ich gesagt, dass ich mich gar nicht gross mit Kohlenhydraten, Eiweiss oder Fett beschäftigen möchte. Ich wollte mich zuerst einfach nur auf meine Kalorien konzentrieren.

Mit der Zeit habe ich jedoch gemerkt, dass ich mit einem höheren Eiweissanteil deutlich besser zurechtkomme. Ich habe weniger Hunger und auch weniger sogenannte Food Noise.

Heute versuche ich ungefähr zwei Gramm Eiweiss pro Kilogramm meines Zielgewichts aufzunehmen. Die Empfehlung lautet oft, sich dabei am Zielgewicht und nicht am aktuellen Gewicht zu orientieren. Bei mir sind das etwa 120 Gramm Eiweiss pro Tag. Dank der Übersicht in Yazio sehe ich jederzeit, wie viel Eiweiss ich bereits gegessen habe und kann meine Mahlzeiten entsprechend planen.

Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich zum Beispiel noch mehr Ballaststoffe einbauen darf. Solche Dinge hätte ich ohne Tracking wahrscheinlich nie wirklich wahrgenommen.

Ein weiterer Punkt, der mir durch das Tracken erst wirklich bewusst geworden ist: Man beginnt seinen eigenen Körper besser zu verstehen.

Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ich nach Tagen mit vielen stärkehaltigen Lebensmitteln relativ schnell eine höhere Zahl auf der Waage sehe. Früher hätte mich das wahrscheinlich frustriert. Heute weiss ich, dass es sich dabei oft einfach um Wassereinlagerungen handelt und nicht um Fettzunahme.

Solche Erkenntnisse helfen mir enorm, Gewichtsschwankungen realistischer einzuordnen und nicht sofort zu denken, dass ich „zugenommen“ habe. Das Tracken hat mir also nicht nur beim Abnehmen geholfen, sondern auch dabei, meinen Körper besser zu verstehen.

Fortschritte realistischer sehen

Eine Funktion, die ich bei Yazio Pro besonders schätze, ist die Anzeige des Durchschnittsgewichts. Früher habe ich mir diesen Wert jede Woche selber ausgerechnet. Heute zeigt mir die App automatisch den Durchschnitt meiner Gewichtsverläufe an.

Das hilft enorm, weil unser Gewicht im Alltag ganz natürlich schwankt. Wenn man sich nur auf einzelne Tage konzentriert, kann das schnell frustrierend sein. Das Durchschnittsgewicht zeigt jedoch viel besser, in welche Richtung sich das Gewicht insgesamt entwickelt.

Zusätzlich sehe ich in der App auch meine durchschnittliche Kalorienaufnahme, entweder wöchentlich oder monatlich. Dadurch bekomme ich ein gutes Gefühl dafür, wie konstant ich mein Kaloriendefizit wirklich umsetze.

Kleine Funktionen, die im Alltag helfen

Neben dem eigentlichen Tracking nutze ich in der App auch andere Funktionen. Ich kann zum Beispiel Körperfett, Muskelanteil oder Körperumfänge dokumentieren. Gerade wenn man Krafttraining macht, ist es sinnvoll, nicht nur auf die Zahl auf der Waage zu schauen.

Sehr praktisch finde ich auch die Rezeptdatenbank. Dort kann man Rezepte sogar nach Kalorien filtern. Wenn ich beispielsweise noch etwa 100 Kalorien übrig habe, kann ich gezielt nach einem passenden Rezept suchen und so den Tag sinnvoll abschliessen.

Falls du Yazio selber ausprobieren möchtest: Über meinen Link bekommst du aktuell bis zu 60 % Rabatt auf Yazio Pro. Damit kostet die App rund 3.19 CHF pro Monat. Für mich persönlich ist das ein Betrag, den ich sehr gerne investiere, weil mir die App den Alltag deutlich einfacher macht und mich beim Dranbleiben unterstützt.

Muss ich Kalorien mein ganzes Leben tracken?

Diese Frage bekomme ich immer wieder.

Meine ehrliche Antwort darauf ist: Ich weiss es nicht.

Mein persönliches Ziel ist es, wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe, noch eine Zeit lang in der Erhaltungsphase weiter zu tracken. Einfach um zu sehen, wie viel ich tatsächlich essen kann, ohne wieder zuzunehmen.

Langfristig wäre es natürlich schön, wenn ich meine Ernährung irgendwann so gut im Griff habe, dass ich nicht mehr tracken muss. Gleichzeitig empfinde ich das Tracken mit Yazio überhaupt nicht als Aufwand. Deshalb könnte ich mir auch gut vorstellen, die App noch einige Jahre als Hilfsmittel zu nutzen.

Für mich ist es kein Zwang, sondern einfach ein Werkzeug.

Ein Werkzeug, kein Zwang

Kalorien zu tracken ist keine Pflicht. Aber es kann ein sehr hilfreiches Werkzeug sein, um Struktur in den Abnehmprozess zu bringen und das eigene Essverhalten besser zu verstehen.

Mit der Zeit lernt man, Portionsgrössen realistischer einzuschätzen, Nährwerte besser zu verstehen und den Unterschied zwischen Hunger und Appetit klarer wahrzunehmen.

Am Ende geht es für mich nicht darum, perfekt zu essen. Sondern bewusst.

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