Es gibt Anlässe, die einem einfach ans Herz wachsen. Der Marchethon gehört für mich genau dazu. Jahr für Jahr freue ich mich auf diesen besonderen Tag im Herbst – auf die Begegnungen, auf das gemeinsame Gehen oder Laufen, und auf das Gefühl, dass wir alle zusammen für etwas wirklich Wichtiges unterwegs sind.
Was ist der Marchethon?
Der Marchethon ist ein Sponsorenlauf zugunsten der Schweizerischen Gesellschaft für Cystische Fibrose (CFCH). Dabei wird eine festgelegte Strecke durch den Wald absolviert – laufend, walkend oder auch gemütlich spazierend. Was zählt, ist das gemeinsame Zeichen der Solidarität und das Bewusstsein, dass wir zusammen etwas bewegen können. Für mich ist der Marchethon viel mehr als ein sportlicher Anlass. Es ist ein Tag, an dem Hoffnung spürbar wird. Ein Tag, an dem wir zeigen: Niemand ist allein. Und genau das macht diesen Event so wertvoll.
Cystische Fibrose – eine Krankheit, die den Atem nimmt
Cystische Fibrose ist eine seltene, schwere Stoffwechselkrankheit. Sie betrifft vor allem die Lunge und das Verdauungssystem. Betroffene haben zähen Schleim in den Atemwegen, der zu schweren Infektionen und Atemnot führt. Für viele ist das Atmen im Alltag eine dauernde Herausforderung.
Auch wenn die Krankheit heute dank moderner Therapien besser behandelbar ist, bleibt sie unheilbar. Forschung ist entscheidend, um die Lebensqualität zu verbessern und Perspektiven zu schaffen. Und genau deshalb braucht es den Marchethon. Jeder Beitrag, jeder Schritt und jede Teilnahme helfen mit, diese Forschung weiterzubringen.
Mein Engagement – warum mir der Marchethon so wichtig ist
Ich selbst engagiere mich ehrenamtlich für den Marchethon und darf seit 2023 auch im OK-Team mitwirken. Das macht mich unglaublich dankbar. Für mich ist es ein Herzensprojekt – nicht nur, weil ich beruflich sehe, was die Forschung bereits erreicht hat, sondern auch, weil ich aus eigener Erfahrung weiss, wie einschneidend es sein kann, nicht richtig atmen zu können.
Asthma begleitet mich seit meiner Kindheit. Natürlich ist es nicht vergleichbar mit dem, was Menschen mit cystischer Fibrose erleben – aber dieses Gefühl, wenn die Luft knapp wird, kenne ich. Vielleicht berührt es mich gerade deshalb so stark.
Früher habe ich selbst einige Male am Marchethon teilgenommen und das gemeinsame Unterwegssein sehr genossen. Heute stehe ich mit viel Herzblut hinter den Kulissen, und mein Einsatz gilt dem Ziel, dass cystische Fibrose eines Tages heilbar sein wird.
Schon als Jugendliche hat mich die Krankheit geprägt. Mit 14 Jahren kam ich zum ersten Mal privat in Kontakt mit cystischer Fibrose – gerade in der Zeit, in der ich überlegen musste, welchen Beruf ich erlernen möchte. Diese Erfahrung hat meine Berufswahl stark beeinflusst und mir gezeigt, dass ich gerne in Richtung Pflegefachfrau gehen möchte.
Ein Tag, der Hoffnung schenkt
Jedes Jahr gehe ich mit viel Vorfreude an den Marchethon. Es ist nicht nur ein Sportanlass, sondern ein Fest der Solidarität, der Hoffnung und des Miteinanders. Es zeigt, wie viel wir bewegen können, wenn wir zusammenstehen.
Der Marchethon erinnert mich jedes Jahr aufs Neue daran, dass es sich lohnt, sich einzusetzen. Für die Forschung, für die Betroffenen, für die Zukunft.
Und genau deshalb gehört der Marchethon fix in meinen Kalender – Jahr für Jahr. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn genau du, der oder die diesen Artikel gerade liest, am Marchethon teilnimmst und Teil dieses besonderen Tages wirst. Und falls du lieber eine Läuferin oder einen Läufer persönlich unterstützen möchtest, kannst du dich sehr gerne bei mir melden – ich kenne einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer und vermittle dir gerne eine Möglichkeit für eine persönliche Spende.

📍 Ort: Bern Neufeld
📅 Datum: 31.10.2026
🚶♀️ Art: Sponsorenlauf / Walk durch den Bremgartenwald, Strecke am Stück
💙 Zweck: Spenden zugunsten der Schweizerischen Gesellschaft für Cystische Fibrose (CFCH)
🔗 Anmeldung & Infos: Marchethon Bern

No responses yet