Vorher-Nachher-Vergleich nach 15 kg Abnahme mit derselben Frau vor einer Bergkulisse und an einem Fluss in den Schweizer Alpen.

15 Kilogramm sind erst ein Teil meines Weges. Bis zu meinem Ziel liegen noch viele Kilometer vor mir. Trotzdem hat sich bereits heute mehr verändert, als ich im Januar erwartet hätte – und zwar nicht nur auf der Waage.

Im Januar habe ich meine Abnehmreise neu gestartet. Eigentlich war ich aber auch zwischen 2018 und Ende 2025 immer wieder auf dieser Reise. Immer wieder gab es Phasen, in denen ich motiviert war, wieder mehr auf meine Ernährung achtete oder mehr Sport machte. Doch irgendwann verlor ich den Faden wieder und fiel in alte Gewohnheiten zurück.

Anfang 2026 hat sich dann etwas verändert. Ich kann gar nicht genau sagen was. Aber ich habe wieder angefangen, meine Ernährung konsequent mit YAZIO zu tracken und bin dieses Mal einfach drangeblieben. Übrigens bekommst du mit meinem Link immer noch den höchstmöglichen Rabatt auf YAZIO. Ich kann die App wirklich von Herzen empfehlen und sie begleitet mich inzwischen seit vielen Monaten täglich.

Ich wusste schon immer, dass Sport beim Abnehmen nur einen Teil ausmacht. Oft liest man, dass die Ernährung etwa 70 Prozent ausmacht und Sport ungefähr 30 Prozent. Trotzdem fiel es mir schon immer leichter, mich auf den Sport zu konzentrieren. Ich bewege mich einfach unglaublich gerne. Das Problem war bei mir nie die Bewegung. Das Problem war, dass ich eben auch sehr gerne esse.

Deshalb ist die grösste Veränderung in diesem Jahr gar nicht, dass ich mehr Sport mache. Denn auch früher war ich oft aktiv. Der grösste Unterschied ist, dass ich seit einem halben Jahr meine Ernährung wirklich konsequent tracke. Natürlich gibt es Ausnahmen. Wenn ich eingeladen bin oder einmal einen besonderen Anlass habe, wird nicht jedes Gramm abgewogen. Aber diese Ausnahmen sind selten geworden und ich finde danach sofort wieder zurück in meine Routine.

Was mich zusätzlich freut: Ich habe wieder richtig Freude am Kochen gefunden. Ich probiere neue Rezepte aus, experimentiere gerne in der Küche und merke, dass gesunde Ernährung inzwischen viel weniger nach Verzicht aussieht als noch vor einigen Jahren.

Was sich nach 15 kg wirklich verändert hat

Viele denken bei einer Gewichtsabnahme zuerst an die Zahl auf der Waage oder daran, dass die Kleider irgendwann zu gross werden. Natürlich gehört das auch dazu. Tatsächlich musste ich in den letzten Wochen die ersten Kleidungsstücke aus meinem Schrank räumen, weil sie einfach nicht mehr richtig sitzen.

Viel wichtiger sind für mich aber die Veränderungen, die ich im Alltag spüre.

Ich habe mehr Ausdauer. Noch nicht so, dass ich mich traue, mit meinen sehr fitten Freunden auf grosse Bergtouren zu gehen. Aber ich merke, dass mir vieles leichter fällt. Ich habe mehr Energie und fühle mich beweglicher.

Besonders überrascht hat mich etwas anderes. Seit Jahren habe ich immer wieder Schmerzen in meiner Hüfte, die teilweise bis in den Fuss ausstrahlen. Ich war damit ehrlich gesagt nie beim Arzt. In den letzten Monaten sind diese Beschwerden aber deutlich besser geworden. Ob das tatsächlich mit der Gewichtsabnahme zusammenhängt, kann ich natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Für mich fühlt es sich aber so an und ich bin unglaublich dankbar dafür.

Generell fühle ich mich einfach wohler in meinem Körper. Nicht, weil ich mein Ziel schon erreicht hätte, sondern weil ich merke, dass mein Körper vieles wieder einfacher schafft.

Was sich bisher leider noch überhaupt nicht verbessert hat, ist mein Schlaf. Ich hätte gehofft, dass sich auch hier bereits etwas verändert. Bis jetzt ist das leider nicht der Fall. Vielleicht braucht mein Körper dafür einfach noch etwas mehr Zeit.

Was ich auf den ersten 15 kg gelernt habe

Wenn ich etwas gelernt habe, dann, dass mein Körper unglaublich spannend ist.

Ich stehe jeden Morgen auf die Waage. Das klingt für viele vielleicht ungesund, für mich ist es aber genau das Gegenteil. Ich lerne dadurch meinen Körper immer besser kennen. Ich sehe, wie mein Zyklus mein Gewicht beeinflusst, wie Salz oder ein intensives Training wirken und dass die Waage eben nicht jeden Tag nur Fett anzeigt.

Dabei ist mir auch aufgefallen, dass mein Körper heute anders reagiert als noch bei meiner grossen Abnahme zwischen 2014 und 2017. Das ist eigentlich auch logisch. Ich bin heute rund zehn Jahre älter.

Früher nahm ich jeweils vor meiner Menstruation deutlich zu und verlor das Gewicht danach relativ schnell wieder. Heute ist das anders. Vor der Menstruation nehme ich weniger zu, dafür steigt mein Gewicht oft noch während der ersten Tage der Menstruation weiter an.

Was sich ebenfalls nicht verändert hat: Es gibt immer wieder Phasen, in denen auf der Waage einfach gar nichts passiert. Teilweise über Wochen.

Und genau dort habe ich wahrscheinlich am meisten gelernt.

Dranbleiben.

Ich weiss selber, wie frustrierend diese Wochen sind. Man hält sich an seine Kalorien, man weiss, dass man im Defizit war, man bewegt sich regelmässig und trotzdem passiert einfach nichts.

Früher hätte ich irgendwann aufgegeben.

Heute versuche ich mir immer wieder bewusst zu machen, dass eine gesunde Ernährung nicht erst dann sinnvoll ist, wenn die Waage nach unten geht. Sie ist auch dann gut für meinen Körper, wenn ich das Ergebnis im Moment noch nicht sehe. Irgendwann wird mein Körper mich dafür belohnen. Davon bin ich überzeugt.

Ein weiterer Gedanke hilft mir in diesen Phasen ebenfalls sehr. Ich mache inzwischen regelmässig Krafttraining und hoffe natürlich, dass ich dadurch möglichst viel Muskelmasse erhalten oder sogar etwas aufbauen kann. Gerade während einer Gewichtsabnahme verliert der Körper sonst nicht nur Fett, sondern eben auch Muskeln.

Leider besitze ich keine zuverlässige Körperanalysewaage und eine professionelle BIA-Messung liegt momentan finanziell nicht drin. Trotzdem erinnere ich mich immer wieder daran, dass die Waage eben längst nicht alles messen kann.

Auch die Ernährung selbst sehe ich heute etwas anders als noch vor einigen Jahren.

Mein erstes Ziel war dieses Jahr ganz bewusst, überhaupt wieder konsequent zu tracken. Ich wollte nicht alles gleichzeitig verändern. Erst als das zur Routine geworden war, begann ich mich intensiver mit meiner Makroverteilung auseinanderzusetzen.

Heute achte ich darauf, ungefähr zwei Gramm Protein pro Kilogramm Zielgewicht zu essen. Gleichzeitig versuche ich deutlich mehr Ballaststoffe einzubauen als früher.

Beides hat mir das Abnehmen spürbar erleichtert. Ich bin satter, habe weniger Heisshunger und es fällt mir deutlich leichter, mein Kaloriendefizit einzuhalten.

Die Fehler, die ich in den letzten Jahren gemacht habe

Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, dann war mein grösster Fehler eigentlich gar nicht meine Ernährung.

Mein grösster Fehler war, dass ich immer wieder zu früh aufgegeben habe.

Sobald ich nicht mehr konsequent auf meine Ernährung achtete, begann ich langsam wieder zuzunehmen. Weil das aber nicht von heute auf morgen passierte, fiel es mir lange gar nicht auf.

Ich habe mein Gewicht kaum notiert und vieles einfach verdrängt.

In meinem Kopf war lange die Vorstellung, dass ich zwar nicht mehr abnehme, wenn ich nicht auf meine Ernährung achte, aber eben auch nicht zunehme.

Heute weiss ich, dass das leider nicht stimmt.

Deshalb ist meine wichtigste Erkenntnis inzwischen gar nicht mehr, möglichst schnell abzunehmen. Meine wichtigste Erkenntnis ist, einfach dranzubleiben.

Nicht jede Woche wird erfolgreich sein. Nicht jeder Monat wird perfekt laufen. Aber solange ich immer wieder zu meinen Routinen zurückfinde, gehe ich trotzdem in die richtige Richtung.

Was mir trotz 15 kg immer noch schwerfällt

Natürlich ist längst nicht alles einfach geworden.

Gerade rund um meinen Zyklus gibt es Tage, an denen ich schlicht mehr Hunger habe. Auch meine Lust auf Süsses ist dann deutlich grösser.

Wenn ich es in diesen Tagen trotzdem schaffe, im Kaloriendefizit zu bleiben und die Waage sich trotzdem keinen Millimeter bewegt, finde ich das unglaublich schwierig.

Ja, es gab auch Tage, an denen ich deutlich über meinen Kalorien lag.

Früher wäre daraus oft ein ganzes Wochenende oder sogar mehrere Wochen geworden.

Heute versuche ich, mir selbst zu verzeihen.

Ich möchte weg von diesem Gedanken: «Jetzt ist es sowieso egal.»

Stattdessen ziehe ich einen Schlussstrich und mache bei der nächsten Mahlzeit einfach wieder weiter.

Auch das gehört für mich inzwischen zum Abnehmen dazu.

Ein weiterer spannender Test steht übrigens noch bevor. Seit Beginn meiner Abnahme hatte ich bisher noch keine längeren Ferien. Im September werde ich zum ersten Mal erleben, wie gut ich meine neuen Routinen auch im Urlaub umsetzen kann. Ich bin selber gespannt.

Mein Alltag vor 15 kg – und heute

Wenn ich meinen Alltag mit Anfang Jahr vergleiche, dann hat sich gar nicht alles komplett verändert.

Ich habe auch früher schon regelmässig Sport gemacht. Heute sind es meist fünf bis sechs Sporteinheiten pro Woche statt vier bis fünf.

Der deutlich grössere Unterschied liegt bei meiner Ernährung. Ich esse heute wesentlich mehr Protein, plane meine Mahlzeiten bewusster und bereite vieles vor. Aus spontanen Entscheidungen sind Routinen geworden. Und genau diese Routinen geben mir heute unglaublich viel Sicherheit.

Kann ich mein Gewicht später halten?

Wenn ich ehrlich bin, weiss ich es nicht.

Ich glaube, es wäre falsch zu behaupten, dass ich mir zu hundert Prozent sicher bin.

Das war ich nämlich 2014 auch.

Heute hoffe ich einfach, dass ich aus meinen Erfahrungen gelernt habe.

Ich nehme langsam ab, versuche meine Muskelmasse durch Krafttraining möglichst gut zu erhalten und habe keine Crash-Diät gemacht. Stattdessen arbeite ich Schritt für Schritt an Routinen, die hoffentlich auch nach meiner Abnahme Bestand haben.

Mir ist bewusst, dass ich wahrscheinlich mein Leben lang auf meine Ernährung achten muss.

Und ehrlich gesagt finde ich das inzwischen gar nicht mehr schlimm.

Ob ich auch mein Leben lang fünf oder sechs Mal pro Woche Sport machen werde, weiss ich nicht. Vielleicht verändert sich das irgendwann.

Ich hoffe einfach, dass Bewegung immer ein Teil meines Lebens bleiben wird.

15 kg leichter – und trotzdem sehe ich mich oft noch wie früher

Etwas fasziniert mich immer wieder.

Mein eigenes Körperbild.

Wenn ich morgens in den Spiegel schaue, sehe ich oft gar nicht so viel Veränderung.

Auch im Alltag werde ich bisher noch nicht besonders häufig auf meine Abnahme angesprochen.

Auf Fotos ist der Unterschied dagegen plötzlich ganz deutlich.

Deshalb versuche ich inzwischen ganz bewusst, regelmässig Fotos von mir zu machen. Nicht für Social Media, sondern auch für mich selbst. Sie helfen mir, meine Fortschritte wahrzunehmen, wenn mein Spiegelbild das gerade nicht schafft.

Danke, dass ihr mich begleitet

Zum Schluss möchte ich einfach noch Danke sagen.

Ich freue mich immer unglaublich über den Austausch hier auf dem Blog und auch auf Instagram.

Immer wieder schreiben mir Menschen, dass sie sich gar nicht trauen zu kommentieren oder mir zu schreiben.

Bitte habt keine Hemmungen.

Auch wenn ich manchmal nicht sofort antworte, weil ich neben Instagram und dem Blog natürlich auch noch meinen ganz normalen Alltag habe, lese ich eure Nachrichten sehr gerne.

Der Austausch mit euch motiviert mich oft genauso sehr wie ich euch vielleicht motivieren kann.

Und wer weiss – vielleicht schreibe ich in ein paar Monaten den nächsten Zwischenstand. Dann hoffentlich mit weiteren Kilometern auf meiner ganz persönlichen Abnehmreise.

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