Schmaler, verschneiter Winterwanderweg durch den Wald bei der Hannigalp in Grächen.

Ein verlängertes Wochenende in Grächen fühlt sich für mich immer ein bisschen nach Heimkommen an. Grächen begleitet mich schon seit meiner Kindheit – viele Winterferien habe ich hier als kleines Mädchen verbracht. An manches erinnere ich mich noch ganz genau, anderes ist verschwommen. Was geblieben ist: dieses warme Gefühl, wenn ich durch das autofreie Bergdorf spaziere und die klare Walliser Winterluft einatme.

Natürlich durfte bei unserem Aufenthalt eines nicht fehlen: Winterwandern in Grächen. Und zwar gleich zweimal auf derselben Route – weil sie uns so gut gefallen hat.

Winterwandern in Grächen – unsere Route

Unsere Tour startete auf der Hannigalp. Von hier aus führt ein gut präparierter Winterwanderweg Richtung Satfelbar.

Zuerst geht es durch einen ruhigen, verschneiten Wald. Die Stille dort oben ist besonders – nur das Knirschen des Schnees unter den Schuhen begleitet einen. Mehrere kurze, sanfte Anstiege bringen etwas Wärme in den Körper, ohne dass die Tour anstrengend wird. Genau so mag ich Winterwandern: Bewegung, aber ohne Leistungsdruck.

Nach rund der Hälfte der Strecke erreichen wir die Satfelbar. Bei schönem Wetter ist das ein perfekter Ort, um die Aussicht zu geniessen und das bunte Treiben rund um die Piste zu beobachten. Sonnenstrahlen im Gesicht, verschneite Bergkulisse – mehr Wintergefühl geht kaum.

Rückweg zur Hannigalp

Der Rückweg führt entlang der Skipiste zurück zur Hannigalp. Dank gegenseitiger Rücksichtnahme funktioniert das sehr gut. Wichtig ist, am Rand zu bleiben und aufmerksam zu sein – dann steht dem entspannten Winterwandern in Grächen nichts im Weg.

Oben auf der Hannigalp lohnt es sich, noch etwas zu verweilen. Die Sonnenterrasse lädt ein, den Moment festzuhalten. Und mit etwas Glück sieht man in der Ferne sogar das berühmte Matterhorn – ein Anblick, der mich jedes Mal aufs Neue beeindruckt.

Warum Winterwandern in Grächen ideal ist

Grächen liegt auf rund 1’600 m ü. M. im Wallis und gilt als besonders sonnenverwöhnt. Das macht das Winterwandern im Wallis hier besonders angenehm. Die Region bietet:

  • gut präparierte Winterwanderwege
  • eine hohe Schneesicherheit
  • ein autofreies Dorfzentrum
  • zahlreiche Einkehrmöglichkeiten
  • sonnige Panoramalagen mit Blick auf die Walliser Alpen

Gerade für ein entspanntes Wochenende eignet sich Winterwandern in Grächen perfekt – ob als kurze Genussrunde oder als längere Panoramatour.

Mein persönliches Fazit zum Winterwandern in Grächen

Diese Route ist ideal für alle, die das Winterwandern in Grächen entspannt erleben möchten. Sie ist abwechslungsreich, bietet Waldabschnitte, Panorama und Einkehrmöglichkeit – und bleibt dennoch gut machbar.

Für mich war diese Tour mehr als nur eine Winterwanderung. Sie war eine kleine Reise in meine Vergangenheit. Und gleichzeitig eine Erinnerung daran, wie gut es tut, draussen unterwegs zu sein – Schritt für Schritt durch den Schnee, mit Blick auf die Berge.

Warst du schon einmal im Winter in Grächen oder generell zum Winterwandern im Wallis unterwegs?
Erzähl mir gerne von deiner Lieblingsroute.

📌 Fakten zur Winterwanderung Hannigalp – Satfelbar

📏 Distanz: 4.66 km
⬆️ Aufstieg: ca. 170 Hm
⬇️ Abstieg: ca. 150 Hm
🥾 Schwierigkeit: leicht bis mittel (gut präparierter Winterwanderweg)
🌸 Saison: Dezember – März (je nach Schneelage)
Highlight: Blick Richtung Matterhorn & sonnige Pause bei der Satfelbar
Den genauen Routenverlauf findest du unten im verlinkten Komoot-Beitrag.

🐾 Hundetauglichkeit

Wegbeschaffenheit: Gut präparierter Winterwanderweg. Teilweise fester Schnee, stellenweise etwas weicher. Keine ausgesetzten Passagen. Für trittsichere Hunde gut machbar.
Wasserzugang: Im Winter kein natürlicher Wasserzugang. Unbedingt ausreichend Wasser für den Hund mitnehmen.
Schatten: Wechsel zwischen Waldabschnitten (schattig) und offenen Passagen (sehr sonnig). Bei schönem Wetter angenehm warm.
Gefahren / Sicherheit: Nähe zur Skipiste auf dem Rückweg – hier ist Aufmerksamkeit gefragt. Bei viel Betrieb empfiehlt sich gegebenenfalls eine Leine.
Leinenpflicht / Freilauf: Je nach Situation möglich. In Pistennähe und bei Wildsichtungen bitte Rücksicht nehmen.
Anstrengung für Hunde: Leicht bis moderat. Die kurzen Anstiege sind gut machbar, auch für kleinere Hunde.
Gesamtbewertung: 🐾🐾🐾🐾🐾 von 5 Pfoten
Eine sehr schöne, gut geeignete Winterwanderung mit Hund.

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert