Kleiner Hund sitzt auf dem bunten Teppich im Passagierbereich einer Fähre und blickt von unten nach oben Richtung Kamera

Ende April sind wir von Split nach Hvar übergesetzt – und obwohl alles am Ende gut gekommen ist, habe ich bei dieser Überfahrt einiges gelernt. Vielleicht hilft dir unsere Erfahrung, damit deine Reise entspannter verläuft als unsere.

Unsere Anfahrt nach Split – und warum wir ins Schwitzen kamen

Wir sind früh in Punat gestartet und haben bewusst rund zwei zusätzliche Stunden eingeplant. Unterwegs machten wir eine Pause, denn eigentlich wollte ich vor der Fähre unbedingt noch eine kleine Runde mit Nuo laufen, damit er sich versäubern kann.

Doch je näher wir Split kamen, desto grösser wurde mein Unbehagen. Ich fahre ungern in grosse, unbekannte Städte – und Split ist genau so ein Fall. Bereits bei der Einfahrt in die Stadt standen wir im Stau. Die Zeit wurde knapper und ich merkte, wie der Stress langsam anstieg.

Das Terminal-Chaos im Hafen von Split

Etwa 30 Minuten vor Abfahrt erreichten wir den Hafen. Klingt knapp, aber machbar – dachte ich. Was ich allerdings völlig unterschätzt habe: Die Beschilderung der Fähren in Split ist miserabel. Wir fanden das richtige Terminal nicht, landeten auf einer falschen Fahrbahn und mussten eine grosse Runde drehen.

Der Druck wuchs zusätzlich, denn es war die letzte Fähre des Tages. Nach einer etwas chaotischen Irrfahrt stieg Mama irgendwann aus dem Auto aus und fragte Menschen vor Ort nach dem richtigen Terminal. Nach mehreren Fehlversuchen standen wir endlich in der richtigen Schlange – gerade rechtzeitig.

Allein das Rangieren in der Fähre war nochmal ein kleines Abenteuer. Im Norden kenne ich das entspannter. In Kroatien geht es etwas… temperamentvoller zu. Aber Freely hat alles ohne Kratzer überstanden.

Mein Tipp für dich:
Wenn du den Hafen in Split nicht kennst, plane unbedingt mehr Zeit ein. So startest du deutlich ruhiger, als wir es getan haben.

Mit Hund auf der Fähre – unsere Erfahrung

Sobald wir auf der Fähre waren, fiel der Stress schlagartig ab – und ich merkte schnell:
Mit Hund zu reisen ist hier überhaupt kein Problem.

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Hunde dürfen an Deck
  • Keine Box nötig
  • Kein Maulkorb vorgeschrieben
  • Leinenpflicht (verständlich und völlig okay)
  • Hunde sind in den Innenrestaurants nicht erlaubt
  • Im Auto müssen sie NICHT bleiben

Nuo hat die Überfahrt total entspannt mitgemacht. Wir konnten uns frei auf dem Deck bewegen und hatten keinerlei Einschränkungen.

Was ich beim nächsten Mal anders machen würde

Diese Überfahrt war für mich ein gutes Lehrstück. Beim nächsten Mal würde ich:

  • mindestens 1 Stunde mehr Puffer einplanen
  • vor dem Hafen noch eine kurze Hunderunde machen
  • das Terminal vorher online anschauen (Google Maps hilft hier aber nicht gross weiter)
  • mir die Zufahrt zum Terminal genau einprägen

So reist es sich einfach entspannter – für Nuo, für mich und für alle, die mit uns unterwegs sind.

Mit Hund nach Hvar? Absolut problemlos – wenn du genug Zeit einplanst

Die Fahrt selbst war super unkompliziert. Das einzig Anstrengende war wirklich nur die Orientierung im Hafen von Split. Wenn du dir dafür genug Zeit gibst, steht einer entspannten Überfahrt mit Hund nichts im Weg.

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