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Ydrefors – Västervik

Weiter geht unsere Fahrt Richtung Horn, zuvor machen wir aber noch einen Abstecher in Ydrefors um Fabian zu besuchen. Ich habe noch einige Lebensmittel für Ihn dabei welche er hier nicht bekommt und die ihm etwas fehlen. 

Ein weiteres Wiedersehen in Ydrefors

Fabian ist noch auf dem See kommt aber schnell zurück. Nach einigem Überlegen ist auch Mama in der Versuchung noch eine Runde mit dem Kanu auf dem See zu drehen. Sie ist etwas skeptisch aber die Abenteuerlust ist grösser. Wir drehen nochmals eine Runde auf dem See bevor es für uns weiter geht. 

Nach einer halben Stunden Fahrt erreichen wir unser nächstes Nachtlager. Auch hier haben wir das Glück, das die Unterkunft nah an einem See liegt. So kann Shila noch eine Runde im Hemsjön baden. Wir bleiben eine Nacht, weil wir beschlossen haben in Öland länger zu verweilen. Also geht es am nächsten Tag weiter, wir haben heute jedoch nur 63 Kilometer vor uns. 

Astrid Lindgren Land.

Heute steht das Astrid Lindgren Land auf unserem Plan. Sicher sehr touristisch aber Mama hat es sich gewünscht und Mamas kann man ja nichts abschlagen. Auch ich bin mit Pippi und Ronja die Räubertochter gross geworden so dass es auch für mich interessant sein könnte.  

Das Astrid Lindgren Land hat zurzeit jedoch nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Die restlichen Tage kann man jedoch kostenlos durch den Park spazieren und alles angucken. Für uns eigentlich sogar idealer, denn die Vorstellungen interessierten uns nicht gross. Wir sind gesamthaft ca. 1,5 h im Park. Mein Fazit als Erwachsene ist es, dass es sich auch lohnt aber den Eintritt würde ich persönlich dafür nicht bezahlen. Für Kinder ist der Park sicher genial da es einige lustige Spielplätze gibt, welche sich von anderen Spielplätzen sicherlich unterscheiden.  

Wir erkunden noch kurz die Stadt Vimmerby bevor es weiter nach Västervik geht. Nach einigem Suchen finden wir in Västervik die Ferienwohnung. Etwas ungünstig ist diese ausgeschildert. 

Zwei Tage in Västervik.

In Västervik verbringen wir auch 2 Tage da wir gerne noch einen Ausflug in die Schären machen möchten. So geht es kurz vor dem Feierabend noch in die Touristeninformation. Mir wird geraten mit dem Postboot auf die Insel zu fahren, dies sei der einfachste Weg. Der freundliche Berater im Büro reserviert uns auch gleich ein Platz auf dem Boot. Er meint, dass es etwas windig werden könnte, das Boot jedoch bei jeder Witterung fährt. 

Das Wetter am nächsten Tag ist tatsächlich etwas schlechter als in den letzten Tagen. Jedoch hält sich der Wind zumindest in meinen Augen noch in Grenzen. Wer einen richtigen Sturm in Island erlebt hat, denkt über einen Sturm etwas anders. 

Auch Mama ist dabei auf das Postboot zu gehen. Zu beachten bei einem Ausflug mit dem Postboot sind die Abfahrzeiten. Denn flexibel ist man bei so einem Ausflug nicht gross. Zumindest nicht so flexibel wie es mein Papa wünschen würde. Wir fahren mit dem Boot bis Sladö wo wir aussteigen. Die kleine Insel ist mit der Insel Hasselö über eine kleine Brücke verbunden so das wir zu Fuss beide Inseln erkunden können. Papa freut sich über den Ausflug zu Fuss etwas weniger. Aber da muss er nun durch. Beide Inseln gehören zum Tjuster Schärrengarten und sind angeblich ein beliebtes Touristenziel. Davon merken wir heute aber nur wenig, wir treffen heute gesamthaft auf 5 weitere Menschen 3 davon scheinen Einheimische zu sein. Beide Inseln sind zusammen 9km lang und an der breitesten Stelle 4km breit. Hasselö zählt zu den bevölkerungsreichsten Inseln der Umgebung. 35 Personen wohnen hier dauerhaft. In den Sommermonaten steigt diese Zahl jedoch auf 400 durch die Ferienhausbesitzer. Beide Inseln sind autofrei.  

Zu Fuss auf 2 Inseln

Wir spazieren ca. 2h auf der Insel umher und geniessen die Natur. Shila badet nochmals im Meer, ich getraue mich nur mit den Füssen rein. Der Wind hat inzwischen auch etwas nachgelassen und ab und zu guckt auch die Sonne heraus.  

Nach dem Spaziergang müssen wir noch 2h auf das Postboot warten. Das Postboot ist gleichzeitig auch das Schulboot. Das Schulboot trifft eine Stunde früher ein, kann uns aber auf der Schulfahrt nicht mitnehmen. Wieso ist für mich nicht ganz verständlich. So vertreiben wir uns die Zeit am Strand. Essen haben wir zum Glück dabei. Soviel habe ich seit meinem Brömmö Aufenthalt gelernt, ein Riegel habe ich nun immer mit dabei. 

Die Rückfahrt mit dem Postboot ist für Papa etwas zu frisch so das nur Mama, Shila und ich draussen sitzen. Der Bootsfahrer kann es fast nicht glauben das wir wirklich draussen bleiben wollen. Irgendwann verlangsamt er sein Tempo und schliesst auch das Fenster. Wir bereiten uns schon vor, dass wir nun etwas nass werden können, bis auf einige wenige Spritzer bleiben wir aber trocken. 

Zurück auf dem Festland darf Shila zurück in unsere Wohnung und sich dort ausruhen. Wir erkunden noch etwas ohne Sie die Stadt und suchen anschliessend noch etwas zum Abendessen. Während dem Essen fängt es an zu stürmen, wir haben aber Glück und der Sturm dauert nur kurz und wir kommen fast trocken wieder zurück in unsere Wohnung.

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