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Kungsbacka- Smögen- Lysekil

Nach dem Frühstück geht es am nächsten Tag weiter an der Westküste entlang. Ich freue mich denn heute geht es nach Smögen und Lysekil. Das Wetter ist heute besser und spontan machen wir noch einen Zwischenhalt auf Tjörn. Meine Mama möchte einer der Orte der mich besonders berührt hat auch noch kurz sehen. Wir machen eine kurze Pause bevor es schon weiter Richtung Norden geht. 

Smögen, das St.Tropze der Westküste.

In Smögen suche ich den bekannten Holzsteg, dieser ist 700 Meter lang und am Ende des Steges stehen die bekannten farbigen Fischhäuschen. Diese Häuschen sieht man in den sozialen Medien besonders oft. Obwohl es somit sehr Kommerz geworden ist, und ich davon nicht ein grosser Fan bin, möchte ich dieses Bild doch gerne auch Life sehen.  Mama findet sogar hier noch die Möglichkeit etwas zu shoppen.

Bei den Fischerhäuschen ist bei einem Haus gerade die Türe geöffnet. Ganz nach schwedischer Art werden wir gleich eingeladen das Haus auch von innen zu besichtigen. Der ältere Mann bereitet sich gerade auf die Hummersaison vor. Das Haus ist innen geräumiger als es den Anschein macht und ist mit alten aber gemütlichen Möbel ausgestattet. Ich sehe hier vor meinen inneren Augen wie die ganze Familie am Tisch sitzt und Hummer isst. Das Haus hat so einen grossen Charm das die Bilder vor meinen inneren Augen richtig lebendig sind. Shila darf dann am Steg auch noch kurz Fotomodell stehen. Am Ende des Steges angekommen, klettere ich noch mit Shila auf die Felsen um den Ausblick auf das Meer geniessen zu können. Danach geht es gemütlich zurück zum Hafen wo mein Auto steht. 

Lyskil

Nach dem Rundgang durch Smögen fahren wir weiter nach Lysekil. Etwas ausserhalb von Lysekil befindet sich unser nächstes Aribnb. 

Zuerst machen wir aber noch einen Abstecher im Naturreservat Stangehuvuds, dieses liegt am äussersten Süd Zipfel von Lysekil. Das Naturreservat ist bekannt für seinen roten Bohus-Granit. Der Granit wurde vor etwa 920 Millionen Jahren geformt. Die Klippen wurden später während der letzten Eiszeit vom Eis geformt. Hier wurden während ca. 50 Jahren Granit abgebaut bevor das Gebiet 1982 unter den Naturschutz gestellt wurde. Die Feministin Calla Curman begann zuvor eine erfolglose Kampagne um die Gegend zu schützen. Da an der Granitgewinnung aber viele Arbeitsplätze hingen, hatte Sie damit keinen Erfolg. 1961 begann Sie dann das Land nach und nach aufzukaufen. Sie benutzte hierfür oft Agenten, so das nicht klar war, dass das Land von derselben Person gekauft wurde. 1925 hat Sie es geschafft eine Fläche von 16 Hektar zu kaufen und spendete das ganze Land an die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaft.  Danke an dieser Stelle an Calla Curman, den ohne Sie hätte ich die Schönheit dieser Gegend wahrscheinlich nie gesehen. 

Mich beeindruckt die Felsformationen hier, der Wind peitsch uns aber so richtig ins Gesicht. Ich bin mir dies inzwischen bereits gewöhnt. Shila und meine Eltern jedoch nicht, und so machen wir nur einen kurzen Spaziergang. 

Am Abend erreichen wir unsere nächste Unterkunft. Wir kochen und am Abend spielen wir wieder Uno und Jazzy. So wird unsere Abendbeschäftigung in den nächsten 3 Wochen fast immer aussehen. Eine nette Abwechslung zum TV schauen. 

Ich habe an diesem Abend noch Kontakt mit A. und informiere Sie, wann wir wieder in Mora sind. So steht einem erneuten Treffen nichts mehr im Wege.  

Tetris im Auto

Am nächsten Tag beginnen wir das Haus zu putzen und das Auto wieder zu laden. Auch hier entwickeln wir eine gute Routine. Mama putzt gerne, während ich dies nicht als mein Hobby bezeichnen würde. So bin ich jeweils fürs Essen, Morgenspaziergang mit Shila und das Auto verladen zuständig. Mein Kuga so zu packen das alles einigermassen sicher verstaut ist, wird zur Herausforderung. Der Kofferraum wird von Shila in Beschlag genommen. So müssen die Koffer für 3 Personen, unsere Lebensmittel und alles andere auf den 2 Rücksitzen Platz finden. Nach den ersten 3 Tagen bin ich richtig geübt darin Auto-Tetris zu spielen.  

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